Das Jahr 2026
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Heute am 15. April 2026 Filmvorführung Mein Stendal – die Jahre 1925 bis 1945 Ein Ort. Eine Zeit. Ein Schicksal. Was geschah in Stendal zwischen 1925 und 1945 wirklich? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Gesichtern, die die Zeit überdauert haben? Dieser Dokumentarfilm nimmt dich mit auf eine bewegende Reise in eine Vergangenheit, die bis heute nachwirkt. Mit seltenem, teils nie gezeigtem Film- und Fotomaterial und eindrucksvollen Zeitzeugenberichten wird Geschichte hier nicht nur erzählt – sie wird spürbar. Mit dabei: Hans-Dietrich Genscher, der ehemalige langjährige Außenminister der Bundesrepublik Deutschland – hier zu sehen als Wenck-Soldat – sowie viele weitere Zeitzeugen. Über drei Monate hinweg war der Film nach seiner Uraufführung im Uppstall-Kino Stendal durchgehend restlos ausverkauft – ein eindrucksvoller Beweis für seine Wirkung. Zudem wurde er mit dem Kulturpreis der Hansestadt Stendal ausgezeichnet. Ein Film, der berührt. Ein Film, der Fragen stellt. Ein Film, der Erinnerung lebendig macht. Und danach: ein persönliches Filmgespräch mit den Machern – direkt, nahbar, ehrlich. Moderation: Lars Johansen, Magdeburg 🎬 15. April – Dorfgemeinschaftshaus Mahlwinkel, Lindenstraße 3, 39517 Mahlwinkel 🕖 Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) 🎟 Eintritt: 3,00 € (nur Abendkasse) Komm vorbei – und erlebe Stendal, wie du es noch nie gesehen hast. |
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Nachruf: Ein Brückenbauer der Kirche – Altbischof Leo Nowak verstorben. Die katholische Kirche in Sachsen-Anhalt trauert um eine ihrer prägenden Persönlichkeiten: Leo Nowak ist heute im Alter von 97 Jahren in seiner Heimatstadt Magdeburg verstorben. Geboren wurde er am 17. März 1929 als Leopold Nowak in Magdeburg. Nach den Erfahrungen von Krieg und Nachkriegszeit entschied er sich für den geistlichen Weg und wurde 1956 zum Priester geweiht. Sein Wirken führte ihn durch zahlreiche Gemeinden in der DDR, wo Kirche unter schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen bestand. Mit der politischen Wende begann für Nowak eine neue, prägende Phase: 1990 wurde er Apostolischer Administrator, und 1994 erster Bischof des wiedergegründeten Bistum Magdeburg. Dabei knüpfte die Neugründung bewusst an die lange Tradition des mittelalterlichen Erzbistums Magdeburg an. Das heutige Bistum entstand 1994 durch Abtrennung vom Erzbistum Paderborn und wurde unter völlig neuen gesellschaftlichen Bedingungen im Osten Deutschlands aufgebaut. In den zehn Jahren bis zu seinem Ruhestand 2004 gestaltete Nowak diesen Neuaufbau entscheidend mit. Schulen, soziale Einrichtungen und Initiativen wie die Stiftung „netzwerk leben“ gehen auf seine Impulse zurück. Er setzte damit wichtige Zeichen für Bildung, Familie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch Nowak war mehr als ein Organisator. Er galt als nachdenklicher und dialogbereiter Bischof, der die Herausforderungen der Gegenwart ernst nahm. Besonders in seinen späteren Jahren zeigte er Offenheit für Reformen innerhalb der Kirche. So äußerte er Verständnis für die Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und stellte offen infrage, ob der Ausschluss von Frauen von Weiheämtern noch zeitgemäß sei. Er konnte sich vorstellen, dass Frauen künftig auch priesterliche Aufgaben übernehmen. Damit gehörte er zu den Stimmen, die sich innerhalb der katholischen Kirche für eine stärkere Rolle der Frau und für mehr Gleichberechtigung aussprachen. Auch sozial engagierte er sich besonders für Familien und Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sein Wirken war stets geprägt von dem Anspruch, Kirche als konkrete Hilfe für Menschen zu gestalten. Nach seinem Rücktritt im Jahr 2004 folgte ihm Gerhard Feige im Amt des Bischofs von Magdeburg. Mit Leo Nowak verliert die Kirche einen Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Zukunft, einen Seelsorger mit ostdeutscher Lebenserfahrung und eine Persönlichkeit, die sich auch im hohen Alter den Fragen der Zeit gestellt hat. Sein Lebenswerk wirkt weit über seinen Tod hinaus. Am Montag den 13. April 2026 senden wir im Stendaler Fernsehen aus aktuellem Anlass ein Interview mit Leo Nowak von unseren Nutzer Lars Eichhorn (Eulenspiegel Multimedia aus Magdeburg) medienportal-sachsen-anhalt Foto: Quelle Wikipedia |
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Film über das St. Gertrauden-Hospital feiert Premiere Heute, am 10. April 2026, fand die Uraufführung des Films „St. Gertrauden Hospital in Stendal, erbaut 1370“ statt. Die Uraufführung erfolgte in der traditionsreichen Gaststätte „Zur Grünen Laterne“ in Stendal. Für den Film zeigte sich Axel Junker verantwortlich. Er ist zugleich einer der vier Inhaber der Gaststätte „Zur Grünen Laterne“ und organisierte auch die heutige Uraufführung. Die Filmaufnahmen stammen aus dem Jahr 2017 und wurden während der Veranstaltung „Tag des offenen Denkmals“ in Stendal aufgezeichnet. Der 2024 verstorbene Hans-Georg Eckhardt führte damals durch das St. Gertrauden Hospital und vermittelte den Besuchern eindrucksvoll die Geschichte des Hauses. Ein Kamerateam des Stendaler Fernsehens begleitete diese Führung und hielt sie filmisch fest. Das St. Gertrauden Hospital wurde im Jahr 1370 unter anderem von Nikolaus von Bismarck sowie den Brüdern Sweder gegründet und diente ursprünglich als Herberge für arme Pilger und Reisende vor den Toren der Stadt. Im Mittelalter gab es in Stendal insgesamt sieben Hospitäler, von denen heute nur noch das St. Gertrauden Hospital in seiner historischen Grundsubstanz erhalten ist. Damit stellt es ein bedeutendes Zeugnis der mittelalterlichen Sozial- und Stadtgeschichte dar.  Zur heutigen Uraufführung war der Förderverein St. Gertrauden Hospital Stendal e. V. eingeladen und konnte den Film als erstes betrachten. Anwesend waren zudem die Ehefrau von Hans-Georg Eckhardt sowie seine Tochter Simone Habendorff, Leiterin des Stadtarchivs Stendal. Das Stadtarchiv Stendal unterstützte den Film maßgeblich, indem zahlreiche historische Dokumente bereitgestellt wurden, die im Film die Ausführungen und Worte von Hans-Georg Eckhardt eindrucksvoll untermauern. |
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Liebe Ostergrüße…. |
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Die Offenen Kanäle rufen zum Wettbewerb für Sachsen-Anhalt auf… #für |
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Programmankündigung Die öffentliche Sitzung des Stadtrates der Hansestadt Stendal läuft heute den, 30.03.2026 um 20:15 Uhr im Programm des Stendaler Fernsehens. Bei der Aufnahme gab es leider kleinere Probleme mit der Tonanlage im Rathaus. Wir bitten das zu entschuldigen – der Ton ist trotzdem insgesamt gut verständlich. |
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Heute wurde die öffentliche Sitzung des Stadtrates der Hansestadt Stendal aufgezeichnet. Aus technischen Gründen wird die Ausstrahlung erst am Montag dem 30. März 2026 Hier können sie unsere Sendung verfolgen, per unsere App: medienportal-sachsen-anhalt |
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Programmankündigung – Festgottesdienst aus dem Dom St. Nikolaus zu Stendal am Sonntag, den 22. März 2026 um 12.15 Uhr Am Sonntag senden wir einen Festgottesdienst anlässlich des hundertsten Geburtstages von Manfred Schlenker und zum Abschluss der Manfred-Schlenker-Festtage in Stendal. Der Festgottesdienst fand am 15. März 2026 im Dom St. Nikolaus zu Stendal statt und würdigte das Leben und Werk des außergewöhnlichen Kirchenmusikers. Manfred Schlenker wirkte von 1956 bis 1975 als Domkantor in Stendal und prägte in dieser Zeit das kirchenmusikalische Leben der Stadt nachhaltig. Er gründete und leitete zahlreiche Chöre und Ensembles und machte den Stendaler Dom zu einem bedeutenden Mittelpunkt evangelischer Kirchenmusik in der Altmark. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen des Stendal Brass Blechbläserensembles, des Stendaler Domchores sowie der Organisten Johannes und Maike Schymalla. Die musikalische Leitung hatte Domkantor Johannes Schymalla. Die Liturgie leitete Dompfarrer Markus Schütte. Eine außergewöhnliche Predigt hielt Professorin Margot Käßmann, ehemalige Landesbischöfin von Niedersachsen und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Mit ihren eindrucksvollen Worten gab sie dem Festgottesdienst eine besondere geistliche Tiefe. Der Gottesdienst fand unter Anwesenheit der Kinder von Manfred Schlenker – Cornelia, Ruth-Barbara, Nikolaus und Sebastian – sowie von Vertretern der Manfred-Schlenker-Gesellschaft statt. Freuen Sie sich mit uns auf diesen festlichen Gottesdienst im Stendaler Fernsehen. 📺✨ |
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Festgottesdienst im Dom St. Nikolaus in der Hansestadt Stendal anlässlich des 100. Geburtstages von Manfred Schlenker. Der feierliche Gottesdienst im Dom St. Nikolaus bildete den würdigen Abschluss der diesjährigen Schlenker-Festtage, die vom 13. bis 15. März 2026 in der Hansestadt Stendal anlässlich des 100. Geburtstages von Manfred Schlenker stattfanden. Die Festtage standen unter dem Motto „Manfred Schlenker (1926–2023) – Kantor, Komponist, Pädagoge“ und erinnerten an einen Mann, der die Kirchenmusik weit über Stendal hinaus geprägt hat. Die Predigt hielt die ehemalige Landesbischöfin Prof. Margot Käßmann (Hannover). Die Liturgie lag in den Händen von Dompfarrer Markus Schütte. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Domchor Stendal sowie das Blechbläserensemble SDLbrassissimo. Die Leitung und Orgel spielte Domkantor Johannes Schymalla. Der Gottesdienst war von einer würdevollen und zugleich tief bewegenden Atmosphäre geprägt. Viele Besucher empfanden es als besondere Ehre, dass mit Margot Käßmann eine der bekanntesten Persönlichkeiten der evangelischen Kirche die Predigt übernahm. Ihre Worte gingen weit über den Anlass hinaus und griffen die bedrückende Gegenwart unserer Zeit auf. Mit großer Ernsthaftigkeit sprach sie über die aktuellen Kriege in der Welt, über Leid, Angst und Zerstörung, die Millionen Menschen treffen. Eindringlich mahnte sie, dass die Menschheit nicht weiter in kriegerische Handlungen verstrickt werden dürfe. In Anlehnung an das biblische Wort erinnerte sie daran, dass Schwerter zu Pflugscharen werden müssen – und übertrug dieses Bild in die heutige Zeit mit der Forderung, aus Panzern Traktoren zu machen und aus Waffen Werkzeuge des Lebens. Ebenso warnte sie vor der Verantwortungslosigkeit der Mächtigen, die durch Kriege und Umweltzerstörung die Zukunft der kommenden Generationen gefährden. Sie sprach davon, dass Menschen schutzlos dem Krieg ausgeliefert sind, dass Kinder sterben und dass zugleich die Schöpfung durch rücksichtsloses Handeln immer stärker zerstört wird. Ihre Predigt wurde von vielen Zuhörern als tief bewegend und zugleich mahnend empfunden und gab dem Festgottesdienst eine besondere geistliche und emotionale Tiefe. Besonders eindrucksvoll stellte Margot Käßmann auch den Lebensweg von Manfred Schlenker in diesen Zusammenhang. Sie erinnerte daran, dass er als junger Mann den Zweiten Weltkrieg zunächst fast bis zum Ende ohne Fronteinsatz überstand, in den letzten Kriegsjahren jedoch noch eingezogen wurde. Selbst in dieser schweren Zeit habe ihn die Musik nicht verlassen. Käßmann schilderte, dass Schlenker sogar im Schützengraben komponierte und damit zeigte, wie stark in ihm der Wunsch nach Frieden und Menschlichkeit verwurzelt war. Diese Erfahrungen hätten ihn sein ganzes Leben geprägt. Sein späteres Wirken als Kirchenmusiker, Pädagoge und Komponist sei immer auch von dem tiefen Anliegen getragen gewesen, dem Frieden zu dienen und Menschen durch Musik zu verbinden. Im Mittelpunkt der Festtage stand das Leben und Wirken von Manfred Schlenker, dessen Name untrennbar mit der Kirchenmusik in Stendal verbunden ist. Von 1956 bis 1975 wirkte er als Domkantor in Stendal. In dieser Zeit baute er eine qualitätvolle Kirchenmusik auf und machte den Dom zu einer überregional bedeutenden Konzertstätte. Mit großem Engagement förderte er Chöre, Bläser und Nachwuchsmusiker und legte damit den Grundstein für eine musikalische Tradition, die bis heute nachwirkt. 1975 wechselte Manfred Schlenker nach Greifswald, wo er als Domkantor tätig war, die dortigen Bachwochen leitete und als Direktor der Hochschule für Kirchenmusik wirkte. Durch seine Lehrtätigkeit, die musikalische Ausbildung sowie die jährlichen Bläser- und Singwochen prägte er eine ganze Generation angehender Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der gesamten DDR. Auch im Ruhestand blieb er schöpferisch tätig und widmete sich intensiv seiner Kompositionsarbeit. Dabei entstanden mehr als 150 Werke für unterschiedliche Besetzungen, die sein großes musikalisches Vermächtnis bilden. Der Festgottesdienst im Dom St. Nikolaus machte noch einmal eindrucksvoll deutlich, welch große Spuren Manfred Schlenker hinterlassen hat – in der Kirchenmusik, in der Ausbildung vieler Musiker und nicht zuletzt im geistlichen Leben zahlreicher Menschen. Zugleich wurde dieser Gottesdienst durch die eindringliche Predigt von Margot Käßmann zu einem starken Zeichen für Frieden, Verantwortung und Hoffnung in einer Zeit, die mehr denn je danach verlangt. Der Gottesdienst wurde vom Stendaler Fernsehen Offener Kanal aufgezeichnet. Die Ausstrahlung ist für den kommenden Sonntag vorgesehen. Zusätzlich wird der Gottesdienst im Livestream zu sehen sein und anschließend in den Mediatheken des Senders abrufbar bleiben, sodass auch diejenigen teilnehmen können, die an diesem besonderen Ereignis nicht persönlich im Dom anwesend sein konnten. |
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Neue Lesereihe im Stendaler Fernsehen – Mit Rosemarie Grunow Bald beginnt im Stendaler Fernsehen eine besondere Reise in eine vergangene Welt. Die Autorin Rosemarie Grunow liest aus ihren Büchern – und bewahrt damit Erinnerungen, die für viele der jüngeren Generationen heute bereits fast verschwunden sind. Rosemarie Grunow stammt aus Ostpreußen, lebte später in Wanzleben und fand 1964 in Dahrenstedt in der Altmark ihre Heimat. Von hier aus blickt sie zurück auf ihre Kindheit und Jugend in den 1950er Jahren – eine Zeit des einfachen Lebens, des Wiederaufbaus und des starken familiären Zusammenhalts. Sie erzählt von einem Alltag ohne technischen Komfort, von harter Arbeit und gegenseitiger Unterstützung. Wie wurde früher Wäsche gewaschen? Wie funktionierte ein Haushalt ohne moderne Geräte? Wie prägten Großeltern, Dorfleben und Jahreszeiten den Alltag der Kinder? Ihre Geschichten führen nach Ostpreußen, in die Gegend um Wanzleben und in die Altmark – Regionen, deren ländliches Leben sich in vielen Erfahrungen ähnelte: Gemeinschaft, Bescheidenheit und eine enge Verbundenheit mit der Natur. Zwischen persönlichen Erinnerungen stehen eindrucksvolle Naturbeobachtungen aus der altmärkischen Landschaft – Bilder von Feldern, Gärten und Jahreszeiten, die bis heute nachwirken. Diese neue Lesereihe ist mehr als eine Rückschau. Sie ist gelebte Zeitgeschichte – und eine Einladung, zuzuhören, zu verstehen und Erinnerungen weiterzugeben. Demnächst im Stendaler Fernsehen. |
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🎉 Neuer Vorstand im Landesverband Offener Kanäle Sachsen-Anhalt gewählt Heute fand im Offenen Kanal Magdeburg e.V. die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Offener Kanäle Sachsen-Anhalt mit turnusmäßigen Vorstandswahlen statt. Nach einer längeren Sitzung – auch bedingt durch zahlreiche Führungswechsel in vielen Offenen Kanälen in den vergangenen zwei Jahren – wurde ein neuer Vorstand gewählt. 👉 Zur Vorstandsvorsitzenden wurde Diana Elsner, Leiterin des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt e.V. und Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Bürgermedien (BVBM), gewählt. 👉 Zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurden Ivonne Ritter, Geschäftsführerin des Offenen Kanals Salzwedel e.V., Martin Kahles, Geschäftsführer des Offenen Kanals Wettin e.V., sowie Peter Bräuning, Geschäftsführer des Offenen Kanals Magdeburg e.V., gewählt. 👉 Zu Kassenprüfern wurden Petra Zaretzke, Geschäftsführerin des Offenen Kanals Wernigerode e.V., sowie Andreas Bredow, Geschäftsführer des Stendaler Fernsehen – Offener Kanal e.V., gewählt. Wir wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg bei der weiteren Stärkung der Offenen Kanäle in Sachsen-Anhalt! 💪📺 |
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Beteilige Dich !!! |
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Beteilige Dich !!! |
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🎭 Programmankündigung Heute Abend, am 18. Februar 2026 um 20:15 Uhr, präsentiert der Stendaler Carneval Verein seine Große Prunksitzung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums – aufgezeichnet im Ausbildungszentrum der Kreissparkasse Stendal. Freuen Sie sich auf ein festliches Programm mit zahlreichen Höhepunkten und mitwirkenden Carnevalvereinen aus unserer Region sowie von nah und fern. Erleben Sie rund zweieinhalb Stunden beste karnevalistische Unterhaltung mit mitreißendem Tanz, stimmungsvollem Gesang und vielen närrischen Überraschungen. Aufzeichnung vom 16. Januar 2026. Überall zu empfangen: Stendaler Fernsehen: https://medienportal-sachsen-anhalt.de |
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Programmankündigung Am heutigen Abend, dem 14. Februar, präsentieren wir um 20.15 Uhr den festlichen Neujahrsempfang 2026 der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Hansestadt Stendal und des Landkreises Stendal aus dem Theater der Altmark. Freuen Sie sich auf einen besonderen Höhepunkt: die klangvolle und eindrucksvolle musikalische Umrahmung durch die Musik- und Kunstschule Stendal mit ihrem Sinfonieorchester und dem Projektchor. Unser besonderer Dank gilt dem Theater der Altmark für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ebenso danken wir allen engagierten Mitwirkenden vor und hinter der Bühne — insbesondere den Teams von Licht und Ton — sowie der Verwaltung der Hansestadt Stendal. Mit großem Einsatz, Professionalität und Leidenschaft haben sie diesen festlichen Nachmittag am 16. Januar 2026 möglich gemacht. |
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Der Stadtrat der Hansestadt Stendal tagte am 9. Februar 2026. Den öffentlichen Teil dieser Sitzung können Sie am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, um 20:15 Uhr im Stendaler Fernsehen verfolgen. |
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🎬 Filmworkshop: Film ab! Dein Einstieg in die Filmwelt Du willst filmen, ausprobieren und eigene Szenen drehen? In unserem Filmworkshop lernst du Kameraführung & Ton und setzt deine Ideen direkt praktisch um – gemeinsam im Team. 📅 27.–28. Februar 2026 👥 Ab 12 Jahren | Anfänger & Fortgeschrittene willkommen 🎥 Technik vor Ort vorhanden 📍 Stendaler Fernsehen Offener Kanal e.V., Stendal 👉 Jetzt anmelden – Teilnahme nur mit Anmeldung möglich! Weitere Infos und Anmeldung findest du unter dem Link. Die Anmeldung ist wichtig, damit wir besser planen können. 🎬✨ Der Workshop findet im Rahmen von Phänomedial statt, einer Initiative der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Anmeldung: https://medienanstalt-sachsen-anhalt.de/.../seminardetail... |
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50 Jahre „Stendaler Karneval Verein – Ensemble Vier Jahreszeiten“ Der Stendaler Karneval Verein feierte am Freitag, dem 16. Januar 2026, sein 50-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsveranstaltung fand im Ausbildungszentrum der Kreissparkasse in Stendal statt und würdigte ein halbes Jahrhundert karnevalistisches und kulturelles Engagement in der Hansestadt. Die Idee zur Gründung des Vereins entstand 1975 auf der KKW-Baustelle. Nach dem Motto, dass Arbeit auch kulturellen Ausgleich und gemeinsames Feiern braucht, initiierten Verantwortliche ein Bauarbeiterensemble, zu dem auch ein Karnevalsverein gehörte. Am 16. Dezember 1975 wurde schließlich der Stendaler Carnevalsverein (SCV) offiziell gegründet. Erster Präsident war Herbert Reichmann, der bereits umfangreiche karnevalistische Erfahrung aus seiner zehnjährigen Präsidentschaft im Lübbenauer Karneval Club mitbrachte. Gemeinsam mit weiteren KKW-Mitarbeitern aus den südlichen Bezirken und interessierten Stendalern traf man sich bereits am 11.11.1975 im Barcafé Altmark zum Auftakt der fünften Jahreszeit. Der erste Faschingsball folgte am 20. Februar 1976 in der HO-Gaststätte Bierkeller – begleitet vom ersten kräftigen „Stendal – Helau!“. Im weiteren Verlauf der Vereinsgeschichte prägten Horst Paulus, der das Präsidentenamt bis kurz nach der politischen Wende innehatte und dem Verein bis heute als Ehrenpräsident verbunden ist, sowie seit Beginn der 1990er Jahre Uwe Trapp als Präsident maßgeblich die Entwicklung des Stendaler Karneval Vereins. In den Jahrzehnten nach der Wende war der SCV an zahlreichen Spielstätten präsent, darunter der RAW-Saal, Zelte auf dem Schützenplatz, das Altmark-Forum, der ehemalige Erdöl-Erdgas-Speisesaal, die Bürgerparkhalle sowie der „Schwarze Adler“. Gastspiele führten unter anderem nach Berge und Jerchel bei Gardelegen, in Hassel, sowie in der Schweiz. „Es war nicht immer einfach, in der Stadt einen großen Veranstaltungssaal zu finden“, erinnert sich SCV-Sprecher Andreas Meßing. Ein zentraler Meilenstein der Vereinsgeschichte folgte im Jahr 1996: Der SCV übernahm die Erbpacht für das Haus der Vereine und trägt seither Verantwortung für dessen Erhalt, Organisation und inhaltliche Belebung. Das Haus entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum des Ehrenamts in der Hansestadt Stendal. Heute wirken dort zwölf Vereine dauerhaft, zahlreiche weitere nutzen das Haus punktuell. Zu den im Haus der Vereine ansässigen Organisationen zählen unter anderem das Stendaler Fernsehen – Offener Kanal e.V., der Behinderten- und Rehabilitationssportverein Stendal e.V., der Anglerverein Stendal, die Philatelisten, der 10. Husaren-Regiments-Traditionsverein Stendal e.V., der Förderverein Haus der Vereine e.V. sowie mehrere prägende Kulturträger wie die Roland-Musikanten, die Stendaler Stadtmusikanten und Stendal Brassissimo. Darüber hinaus sind im Haus auch zwei Karnevalsvereine fest verankert – der Stendaler Karneval Verein sowie der Karnevalsverein aus Wahrburg. Eine Besonderheit des Vereins ist seine Regentschaft: Seit 1978 gibt es kein Prinzenpaar mehr, sondern Roland und Ida als närrische Repräsentanten. Seit vielen Jahren werden diese Rollen von Andreas und Elke Meßing verkörpert. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern, darunter die Altmärker Sänger, vertreten sie Stendal auch außerhalb der Karnevalssaison – bei Sachsen-Anhalt-Tagen, Hansetagen, Dorffesten, Rolandfesten, beim Stendaler Weihnachtssingen sowie bei weiteren öffentlichen Anlässen. Als jüngstes und zugleich zukunftsweisendes Projekt der Vereinsgeschichte entstand die „HDV-Lounge“. In enger Zusammenarbeit mit dem Stendaler Fernsehen entwickelte der SCV eine Kleinkunstbühne, die Live-Kultur, ehrenamtliches Engagement und mediale Verbreitung miteinander verbindet. Die HDV-Lounge hat sich in kurzer Zeit als feste Größe etabliert: Veranstaltungen waren wiederholt ausverkauft, unter anderem im Rahmen der letzten Kulturnacht. Die Programme finden sowohl als Open-Air-Veranstaltungen auf dem neu gestalteten Innenhof des Hauses der Vereine als auch als Indoor-Produktionen im Studio des Stendaler Fernsehens statt und werden anschließend über den Offenen Kanal ausgestrahlt. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wurden zudem verdiente Mitglieder des Vereins ausgezeichnet. Uwe Trapp und seine Ehefrau Monika Trapp erhielten vom Karnevalistischer Landesverband Sachsen-Anhalt den Karnevalistischen Verdienstorden in Gold. Darüber hinaus wurden weitere Mitglieder des Stendaler Karneval Vereins für ihre langjährige und engagierte Tätigkeit geehrt. Das über vier Stunden dauernde Showprogramm zum 50-jährigen Bestehen war geprägt von einer großen Vielfalt karnevalistischer, musikalischer und tänzerischer Darbietungen befreundeter Vereine und Formationen. Neben eigenen Beiträgen des SCV wirkten unter anderem die Funkengarde des Karneval Tanzsportclubs Stendal (KTSC, Heeren) mit schwungvollen Gardetänzen sowie die Tänzerinnen des ECC mit anspruchsvollen Choreografien mit. Ebenfalls zu sehen waren die Showtanzgruppe RCG und die Tanzgruppe „Mamma Mia“ des TCV, die mit modernen und humorvollen Programmen überzeugten. Musikalische Akzente setzten der Knabenchor des OCG sowie weitere Gesangsformationen. Der 11er-Rat des TCV bereicherte den Abend mit karnevalistischen Beiträgen. Für ausgelassene Stimmung und große Begeisterung beim Publikum sorgte das Männerballett des WCC Stendal–Wahrburg. Darüber hinaus wirkten weitere Gastvereine und Formationen aus der Region, unter anderem aus Salzwedel, mit und trugen mit Gesangs- und Tanzdarbietungen zur Vielfalt des Programms bei. Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildete ein gemeinsames Finale, das Publikum und Mitwirkende gleichermaßen einbezog. Mit Gesang, Bewegung und spürbarer Verbundenheit wurde noch einmal deutlich, was den Stendaler Karneval Verein seit fünf Jahrzehnten auszeichnet: Gemeinschaft, Offenheit und die Freude daran, Menschen zusammenzubringen. Mit seinem 50-jährigen Bestehen zeigt der Stendaler Karneval Verein eindrucksvoll, wie sich Tradition, Verantwortung und zeitgemäße Kulturarbeit verbinden lassen – von den Anfängen auf der KKW-Baustelle bis zu neuen Formaten wie der HDV-Lounge als lebendigem Zeichen für die Zukunft. Den krönenden Abschluss des Festprogramms gestaltete das mittlerweile sehr erfolgreiche und bekannte Duo „Burkard und Fred“ mit Tanzmusik. |
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Gemeinsamer Neujahrsempfang setzt Zeichen für Zusammenarbeit. Mit einem feierlichen Neujahrsempfang haben der Landkreis Stendal, die Hansestadt Stendal und die Hochschule Magdeburg-Stendal am Freitag, dem 16. Januar, im Theater der Altmark gemeinsam das Jahr 2026 begrüßt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Kultur folgten der Einladung. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen neben politischen Grußworten vor allem kulturelle Beiträge der Musik- und Kunstschule der Hansestadt Stendal sowie des Theaters der Altmark. Die Veranstaltung unterstrich die enge Zusammenarbeit der drei Träger und ihren gemeinsamen Anspruch, die Region Altmark zukunftsfähig zu gestalten. Nach der Begrüßung durch die Intendantin des Theaters der Altmark, Dorothety Szalma, eröffnete das Sinfonieorchester der Musik- und Kunstschule das Programm mit dem Stück „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda. Es folgte das Grußwort von Landrat Patrick Puhlmann, der die Bedeutung von Zusammenhalt, Bildung und kultureller Teilhabe für den ländlich geprägten Landkreis hervorhob. Für Begeisterung sorgte anschließend Luise Quast gemeinsam mit dem Sinfonieorchester mit „We are the Champions“ von Freddie Mercury. Danach sprach Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, über aktuelle Herausforderungen der Kommunen sowie die Bedeutung von Digitalisierung und moderner Infrastruktur. Mit klassischer Musik setzte Lennard Rauberg am Klavier gemeinsam mit dem Orchester einen weiteren Akzent. Er spielte den zweiten Satz aus dem Klavierkonzert F-Dur von Dmitri Schostakowitsch. Es folgte das Grußwort von Prof. Dr. Volker Wiedemeyer, Prorektor der Hochschule Magdeburg-Stendal, der die Hochschule als wichtigen Bildungs- und Innovationsmotor der Region hervorhob. Den musikalischen Höhepunkt des Neujahrsempfangs bildete der Projektchor der Musik- und Kunstschule mit dem Gefangenenchor „Va pensiero“ aus Giuseppe Verdis Oper Nabucco. Den Abschluss der Grußworte übernahm Oberbürgermeister Bastian Sieler. Einen weiteren kulturellen Beitrag lieferte das Theater der Altmark mit einem Auszug aus dem Schauspiel „Gespräch in Muttersprache Mameloschn“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Roman Kupisch. Der Neujahrsempfang setzte einen festlichen und inhaltlich starken Auftakt für das Jahr 2026. |
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Gestern war das Stendaler Fernsehen – Offener Kanal ganz im Zeichen der Musik. Im Studio zu Gast war das Blasorchester Angern, ein Ensemble, das seit mehr als sechs Jahrzehnten die musikalische Landschaft der Region prägt. Anlässlich des 65. Geburtstages des Traditionsorchesters entsteht derzeit ein Film, der die bewegte Geschichte des Ensembles nachzeichnet. In intensiven Studioaufnahmen, Gesprächen und musikalischen Beiträgen wird deutlich, welche Bedeutung das Blasorchester Angern weit über unserer Region hinaus hat. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Musik selbst: Märsche, konzertante Blasmusik und moderne Arrangements zeigen die stilistische Vielfalt des Orchesters. Die Studioatmosphäre bot dafür einen passenden Rahmen und ermöglichte hochwertige Ton- und Bildaufnahmen. |